Meggies 20 für 2020

Guten Abend meine Lieben,

auch wenn das Jahr schon ein paar Wochen alt ist, wollte ich euch auf den aktuellen Stand bringen, was die Challenges angeht, an denen Ivy und ich in diesem Jahr wieder teilnehmen wollen. Während einige im letzten Jahr wirklich gut gelaufen sind, gab es auch eine, bei der zumindest ich wirklich schlecht abgeschnitten habe. Es geht um die 19 Bücher, die ich von meinem SuB entfernen wollte. Leider sind es am Ende nur 6 geworden und ich habe viel mehr neuen Kram gelesen. Deshalb habe ich auch zu Beginn des Jahres noch einmal rigoros ausgeräumt und aussortiert und mich von einigen alten Schätzen getrennt, von denen ich immer glaubte, dass man als Buchhändler mal ein Buch des Autors gelesen haben sollte. Da ich nun schon mehr als ein halbes Jahr aus dem Handel bin, wollte ich Platz für Neues schaffen und den Büchern Raum schenken, die ich wirklich gerne noch lesen möchte. Entsprechend sieht auch meine Liste für 2020 ein bisschen durchmischter aus und ich habe auf das, was der Foeulletoin gemeinhin als Literatur bezeichnen würde, weitgehend verzichtet.

Zusätzlich zu den 20 Büchern, die ich in diesem Jahr gerne vom SuB holen würde, nehme ich wieder an der Motto-Challenge und auch am ABC der Protagonisten teil. Zudem haben Ivy und ich noch eine lustige ABC-SuB Challenge gefunden, der wir uns beide einmal widmen wollen. Wir sind beide gespannt was wir in diesem Jahr wohl schaffen werden, doch erstmal möchte ich euch nun meine Bücher vorstellen und warne noch einmal: Es befinden sich zum Teil Fortsetzungen unter den Büchern. Wer die Reihe nicht kennt, sollte den Klappentext meiden:

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Stephen King – Shining

 

Ein grünes, gespenstisches Licht leuchtete vor dem Gebäude auf, flackerte und verwandelte sich in einen riesigen Totenkopf über gekreuzten Knochen. „Gift“, rief Tony aus der wabernden Dunkelheit. „Gift.“
Andere Zeichen flackerten vor Dannys Augen, einige in grünen Lettern, andere auf Tafeln, die schief in den Schneewehen steckten. BADEN VERBOTEN. GEFAHR! DRAHT STEHT UNTER STROM. LEBENSGEFAHR. HOCHSPANNUNG. BETRETEN DES GRUNDSTÜCKS VERBOTEN. KEIN EINGANG. ZUWIEDERHANDELNDE WERDEN OHNE WAHNUNG ERSCHOSSEN. Er verstand keines der Schilder ganz – er konnte nicht lesen! – aber er begriff den allgemeinen Sinn und erlebte alles wie einen Traum des Entsetzens, der nur dem Licht der Sonne weichen würde.

Über das Hörbuch

Lübbe Audio | 624 Seiten/ 1055 Minuten | Erschienen: 1985 | Original Titel: The Shining

Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psychoproblemen, bekommt den Job als Hausmeister in einem Hotel in den Bergen Colorados. Das Hotel „Overlook“ ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

Mittlerweile ist der tiefe Winter über Colorado und über das Overlook gekommen, wo keine Gäste mehr im Hotel sind. Nur noch Jack, Danny und Wendy sind in dem riesigen Komplex. Oder etwa doch nicht? Wohnt doch noch jemand im Hotel, z.B. im Zimmer 217? Die Schemen der Vergangenheit, die grauenhaften Ereignisse aus der langen Geschichte des Hotels – vom Selbstmord über Mord, bis hin zu blutigen Schusswechseln- nehmen langsam Gestalt an.

Und was geschah mit dem vorigen Hausmeister und seinen beiden Töchtern? Welches Geheimnis birgt Zimmer 217? Das irgendend etwas ganz und gar nicht stimmt, bekommt als erstes der fünfjährige Danny zu spüren, der das zweite Gesicht, das „Shining“ hat, und erleben muss, wie das Böse sich allmählich im Geist seines Vaters festkrallt.

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Gemeinsam Lesen – Der Report der Magd

Guten Abend meine Lieben. Auch wenn es wieder spät geworden ist, möchte ich noch schnell mit euch teilen, worin meine Nase im Augenblick steckt oder vielmehr, was ich mir im Augenblick auch auf die Ohren gebe. Es ist ein bisschen ein Wechsel zwischen Lesen und Hören, aber einfach unglaublich gut:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese im Moment Der Report der Magd von Margaret Atwood und befinde mich auf Seite 225 des E-Book.

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Gemeinsam Lesen – Das Lied des Achill

Lange Zeit war es hier sehr sehr ruhig, aber im neuen Jahr möchten Ivy und ich wieder aktiver sein und euch entsprechend auch mit Empfehlungen, Neuerscheinungen und natürlich allwöchentlich unserer aktuellen Lektüre versorgen. Ich fange in dieser Woche direkt an und zeige euch, was ich im Augenblick lese:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese im Moment Das Lied des Achill von Madeline Miller und befinde mich auf Seite 48 des E-Book.

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Andrzej Sapkowski – Der letzte Wunsch

„Was willst du also, Hexer? Was ist dein geheimster Wunsch? Weißt du es nicht, oder kannst du dich nicht entscheiden? Suche in dir, suche tief und gründlich, denn ich schwöre bei der Kraft, ein zweites Mal wirst du so eine Chance nicht haben!“
Und plötzlich kannte er die Wahrheit. Er wusste es. Er wusste, wer sie einst gewesen war. Woran sie sich erinnerte, was sie nicht vergessen konnte, womit sie lebte. Wer sie wirklich gewesen war, ehe sie Zauberin wurde.
Denn ihn schauten die kalten, durchdringend bösen und weisen Augen einer Buckligen an. Angst überkam ihn. Nein, nicht vor der Wahrheit. Er hatte Angst, sie könnte seine Gedanken lesen, sie könnte erfahren, dass er es erraten hatte. Dass sie ihm das niemals verzeihen würde.

Über das Buch

dtv | 384 Seiten | Erschienen: 2007 | Original Titel: Ostatnie życzenie

 

Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Manchmal aber ist das eigentliche Monster nicht das andersartige Wesen, sondern das Tier im Menschen und diese Ungeheuer machen es dem profesionellen Monsterjäger nicht immer leicht.

Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, wird sein Freund Rittersporn schwer verletzt und die einzige Person, die ihm noch helfen kann, ist die schöne Zauberin Yennefer von Vengerberg, die sich mitten im Nirgendwo niedergelassen hat, um ihre eigenen Pläne zu verfolgen. Da kommt ein Dschinn gerade recht, wäre da nicht der verhängnisvolle letzte Wunsch.

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Frohes Neues!

 

Ihr Lieben,

Schnee haben wir hier im Ruhrgebiet weit und breit keinen und vermutlich sind wir auch die Hundertdrölfzigsten, die euch das heute wünschen, aber nehmen lassen wollen wir uns das natürlich trotzdem nicht! 🙂

FROHES NEUES JAHR!

Wir hoffen, dass ihr alle einen schönen Silvesterabend hattet und dass ihr frisch und fröhlich ins Jahr 2020 startet.

Meggie und ich freuen uns, im neuen Jahr wieder hier auf dem Blog loszulegen. Es warten viele tolle Bücher auf uns und euch ❤

In diesem Sinne: bleibt gesund und passt auf euch auf! 🙂

Meggie & Ivy

Die 11. BuchSe(a)iten Blogparade

Hallo ihr Lieben.

Lange war es hier wieder still. Der Alltag hat so viel Zeit gekostet und vielleicht auch die Tatsache, dass wir zu viel Freizeit in Computerspiele und einfach das Lesen gesteckt haben. Kurz bevor das Jahr zu Ende geht, wollte ich mich aber noch einmal melden und das, indem ich zum zweiten Mal an dieser tollen Blogparade teilnehme. Kurz möchte ich euch darin anhand von vorgefertigten Fragen meine Highlights des Jahres vorstellen und einen sehr kleinen Einblick in 2020 geben.

Leider habe ich von meinen 19 Büchern, die ich dieses Jahr unbedingt lesen wollte, nur sehr wenige geschafft. Sechs sind es am Ende geworden, dennoch werde ich mir auch für das neue Jahr wieder Bücher auf eine Liste schreiben. In diesem Fall dann 20 Bücher, die ich in 2020 gerne lesen möchte, damit sie nicht mehr im Regal einstauben. Aber jetzt wollen wir erst noch einmal einen Blick zurück werfen:

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Elizabeth Acevedo – Poet X

Mein Bruder wurde geboren als ein safter Hauch, der kaum die Luft bewegt.
Ich hingegen wurde geboren als der Sturm.
Ich bin der schrille Klang, der alle bis ins Mark erschüttert,
die versuchen, ihn niederzuringen.

Über das Buch

Rowohlt Rotfuchs | 368 Seiten | Erschienen: 2019 | Original Titel: The Poet X

 

Xiomara Batista fühlt sich in ihrem New Yorker Viertel Harlem nicht gehört, dafür aber umso mehr gesehen. Seit ihr Körper kurvig geworden ist, muss sie sich täglich mit Fäusten gegen die grenzüberschreitenden Bemerkungen anderer wehren, während ihre strenggläubige Mutter sie dazu drängt, sich den Regeln der Kirche zu unterwerfen und zu schweigen.

Doch Xiomara hat eine ganze Menge zu sagen, und so füllt sie die Seiten ihres Notizbuches mit ihrem Frust, ihrer Wut – und ihrer Liebe zu ihrem Mitschüler Aman, von dem ihre Familie niemals erfahren darf. Als X die Chance bekommt, dem Slam Poetry Club der Schule beizutreten, findet sie auf der Bühne einen Weg, sich endlich Gehör zu verschaffen.

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Gemeinsam Lesen – Die Arena: Grausame Spiele

Nachdem ich in meinem Urlaub tatsächlich total verschlafen habe, dass ich dran gewesen wäre, kommt heute – etwas verspätet am Abend – auch endlich mal wieder ein Leseupdate von mir. Leider habe ich mir im Moment wieder so viele unterschiedliche Dinge vorgenommen, dass ich am Ende zu gar nichts wirklich komme. Entsprechend bin ich mich :

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese im Moment Die Arena von Hayley Barker und befinde mich auf Seite 26.

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Isabel Bogdan – Laufen

Aber das ganze Leben, dieses mickrige, kleine Scheißleben erinnert mich permanent an dich, und wenn es das manchmal für einen kurzen Augenblick nicht tut, wenn das Leben kurz keine mickrige kleine Scheiße ist, bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen, ich will nicht, dass mich alles an dich erinnert, und ich will dich auf keinen Fall vergessen, wie sollte ich denn, wer wäre ich denn, ohne –

 

Über das Buch

Kiepenheuer & Witsch | 208 Seiten | Erschienen: 2019 | Original Titel: Laufen

 

Eine Frau läuft.

Schnell wird klar, dass es nicht nur um ein gesünderes oder gar leichteres Leben geht. Durch ihre Augen und ihre mäandernden Gedanken erfährt der Leser nach und nach, warum das Laufen ein existenzielles Bedürfnis für sie ist. Es ist mehr als nur einfaches Trainieren. Viel mehr läuft die Frau vor etwas davon, dem sie nich entkommen kann. Und mit jedem Schritt, den sie geht, erkennt sie, dass es vielleicht auch gar nicht nötig ist wegzulaufen.

Wie wird man mit einem Verlust fertig? Welche Rolle spielen Freunde und Familie? Welche Rolle spielt die Zeit? Und der Beruf? Schritt für Schritt erobert sich die Erzählerin die Souveränität über ihr Leben zurück und lernt dabei auch, dass sie deutlich mehr schaffen kann, als sie am Anfang ihres Laufes noch geglaubt hat.

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