Gemeinsam Lesen – Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte

Guten Morgen meine Lieben,

kurz bevor ich zur Arbeit muss, wollte ich mit euch noch teilen, was ich im Augenblick lese. Der Monat war bisher recht erfolgreich für mich, auch wenn ich leider mein angefangenes Sachbuch nicht wirklich weiter lese im Augenblick – Englisch ist nach der Arbeit manchmal einfach zu anstrengend – hab ich einige Bücher von meinem SuB befreit. Diese Woche zeige ich euch allerdings ein Buch, das ich erst am Freitag gekauft habe und direkt zu lesen begonnen habe, nachdem ich mein letztes Buch am Sonntag fertig gelesen hatte:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Am Montag morgen habe ich „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ von Anne Freytag angefangen und befinde mich derzeit auf Seite 34.

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Lyndsay Faye – Der Teufel von New York

Ich suche nach mir selbst in ihren Worten. In den Zwischenräumen zwischen dem Endpunkt und dem nächsten Großbuchstaben. Aber sie versteckt mich natürlich. Sie sperrt mich in Metaphern ein, zerstückelt mich und verteilt mich über mehrere Nebenfiguren. Barkeeper und Dienstboten. Ich folge der Tintenspur, die sie hinterlassen hat.
Ich konnte nie ergründen, was sie von mir wollte. Nicht einmal im Traum. Ich weiß nur, was sie aus mir gemacht hat.



Über das Buch

dtv |480 Seiten | Erschienen: 2014 | Original Titel: The Gods of Gotham
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New York, 1845: Immer mehr Iren flüchten sich vor der großen Hungersnot im eigenen Land nach New York. Den New Yorkern stößt das gewaltig auf, denn noch viel schlimmer als die Tatsache, dass Ausländer ihre Stadt überfluten ist, dass die Iren Katholiken sind. Die politische, sowie die religiöse Stimmung in der Stadt ist angespannt, Eskalation liegt in der Luft. In diesen wirren Zeiten wird die New Yorker Polizei gegründet, zu der auch Timothy Wilde gehört, zugegebenermaßen nicht ganz freiwillig. Doch während er seinen älteren Bruder anfangs noch dafür verflucht, ihm diese Misere eingebrockt zu haben, wird seine neue Tätigkeit spätestens dann zu seiner Berufung, als ihm eines abends ein zehnjähriges, blutbesudeltes Mädchen in die Arme läuft. Bird Daly. Was die Kleine ihm erzählt führt zur Entdeckung von neunzehn Kinderleichen, die nicht die letzten bleiben sollen. Während die neu gegründete Polizei das Verbrechen geheim halten will, weil ein vermeintlich nicht aufklärbarer Mord an neunzehn Kindern ihrem Ansehen einen vernichtenden Schlag versetzen würde, gehen die Bekennerschreiben eines Wahnsinnigen bei den Zeitungen ein. Ein religiös fanatischer Ire, der sich zur Hand Gottes berufen fühlt. Die Stimmung heizt sich auf, Protestanten gegen Katholiken, Demokraten gegen Republikaner und mittendrin Timothy Wilde, der ohne Handhabe eigentlich nur den sinnlosen Tod dieser Kinder aufzuklären versucht – und die, die ihm nahe stehen vor dem hereinbrechenden Wahnsinn schützen will.
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Kerstin Ruhkieck – Was geschah mit Femke Star

Wie in den Historienbüchern, hatte auch diese Geschichte tragisch geendet. Sie gipfelte in einem großen Knall, einem Schlachtfest der Gefühle, doch das emotionale Blut sickerte nicht aus Wunden des Körpers, sondern in ihn hinein. Innere Blutungen, nur knapp überlebt.
Die Verletzte: ich.



Über das Buch

Drachenmond Verlag | 501 Seiten | Erschienen: 2018 | Original Titel: Was geschah mit Femke Star

 

Jedes Mädchen hat ein schmutziges Geheimnis. Jedes. Auch du.
Doch was würdest du tun, wenn dein Geheimnis eigentlich meins wäre, und nur ich, nicht du, die Wahrheit kenne?

Einst waren Femke und Anouk beste Freundinnen, bis ein Verrat die beiden entzweite. Was blieb, war die Hassliebe zweier Mädchen, die sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hatten. Nur eine dumme und unbedachte Handlung hatte die Freundschaft der beiden Mädchen für immer zerstört und jede lebte ab diesem Augenblick ihr eigenes Leben weiter. Doch als Femke eines Tages Anouk um Hilfe bittet, kommt diese nicht umhin sich mit der Freundin von einst zu treffen. Was von Femke übrig geblieben ist, erinnert kaum noch an die Freundin von damals. Trotzdem kann sie sich nicht überwinden ihr zu verzeihen und es kommt zu einem schrecklichen Unfall, der das Leben der beiden für immer verändern wird.

Von hässlichen Erinnerungsfetzen geplagt, versucht Anouk herauszufinden, was Femke widerfahren ist, und stößt dabei auf eine Mauer des Schweigens. Und auch die Zeit arbeitet gegen sie, als Anouk die Hauptverdächtige eines Verbrechens wird, das sie nicht begangen hat oder vielleicht doch?
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Clarissa Goenawan – Rainbirds

„Es ist schwer für Leute in den Zwanzigern, sich für den Rest ihres Lebens auf etwas festzulegen.“
„Sehr wahr, aber leider nicht zu ändern“, meinte sie. „Die Entscheidungen, die du in den Zwanzigern triffst, sind vielleicht die schwerwiegendsten deines Lebens. Der Job, den du antrittst, die Person, die du heiraten wirst, all diese Dinge. Aber wir sind ja noch halbe Kinder. Viel zu naiv und unvernünftig, um so wichtige Entscheidungen zu treffen.“

Vielen Dank an NetGalley und den Thiele Verlag für dieses Rezensionsexemplar!



Über das Buch

Piper | 320 Seiten | Erschienen: 2019 | Original Titel: Rainbirds
Hier kaufen als Buch oder als eBook.

Ren Ishida hat seine Schwester Keiko genau ein mal in Akakawa besucht, seit sie zu Hause ausgezogen ist. Das war vor vielen Jahren. Als er jetzt wieder in das Städtchen kommt, hat das einen traurigen Grund: Keiko ist ermordet worden und er muss sich um ihre Beerdigung und ihre Formalien kümmern. Obwohl sie einander nicht oft gesehen haben, haben sie jede Woche miteinander telefoniert. Aber erst jetzt, nach ihrem Tod, merkt Ren wie verloren er eigentlich ohne seine große Schwester ist. Als ihm die jetzt vakante Stelle seiner Schwester an einer Schule angeboten wird, sagt er kurzerhand zu, ebenso wie er die Chance nutzt, ihr altes Zimmer zu beziehen. Während er auf diese Weise versucht heraus zu finden, was ihr zugestoßen ist, lernt er dabei nicht nur eine Menge über Keikos Leben, sondern auch über sich selbst. Kompliziert wird die Geschichte erst, als er sich in die rebellische Schülerin Rio verguckt…
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Gemeinsam Lesen – Moxie

Guten Morgen meine Lieben,

so langsam gewöhne ich mich im neuen Job ein und wenn ich erst richtig angekommen bin, dann bin ich mir sehr sicher, dass ich sehr viel zum Lesen kommen werde. Zumindest so lange, bis es an der Uni wieder Zeit für Klausuren und Hausaufgaben sein wird, denn im Moment ist in der Bibliothek nicht so viel los und dann kann ich tatsächlich hin und wieder abends an der Theke ein bisschen lesen. Das Buch was ich euch heute aber mitgebracht habe, lese ich nur abends im Bett:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Anfang des Monats habe ich „Moxie“ von Jennifer Mathieu angefangen und befinde mich derzeit auf Seite 183.

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Saturday Librarian – Gratis Comic Tag und wir sind dabei!

Hallo ihr Lieben!

Viele von euch haben wahrscheinlich schon mal vom Gratis Comic Tag gehört. Comicläden und Buchhändler in ganz Deutschland verschenken an diesem Tag ausgewählte Geschichten. Das Besondere für mich ist in diesem Jahr, dass wir als Stadtbücherei das erste Mal auch daran teilnehmen.

Ja, genau, richtig gehört. Wer morgen am 11. Mai in der Zentralbücherei in Bochum vorbei kommt, kann bis zu drei Comics aus der Liste auswählen und einfach mit nach Hause nehmen!

Welche Comics wir verteilen? Das könnt ihr ganz einfach hier nachschauen: >> GRATIS COMIC TAG LISTE <<

Wir haben alle Comics bestellt – so lange der Vorrat reicht sollte also für jeden was dabei sein 🙂 Wer zuerst kommt, malt zuerst. Verteilt werden die Comics bei uns ab 10 Uhr.

Und wem das noch nicht reicht als Motivation vorbei zu kommen, für den gibt es auch noch einen kreativen Manga Workshop. Von 10 – 13 Uhr malt, zeichnet und bastelt Alexandra Völker mit euch Lesezeichen, Pop-Up-Karten und was euch sonst noch so einfällt 🙂

Die Teilnehmer unseres Super Smash Bros. Turniers würden sich anbei auch über Publikum freuen!

Wenn ihr also euren Samstagvormittag noch nicht verplant habt, ich freu mich über jeden, der kommt 🙂 denn ich werd natürlich auch mit von der Partie sein und fleißig Comics an die Frau und den Mann bringen!

Liebe Grüße

Ivy

Amie Kaufman & Jay Kristoff – Obsidio

„You did it, Michelle. Let’s get this thing finished.“
„But I-I-“ Dennis is heaving for breath, her cheeks wet.
„You saved Kim’s life,“ Hanna says. „My life. Everyone’s life.“ It’s what’s happening over and over and over again. Here in the server rooms, out there on the Magellan. In the wild dogfights around the ships, on the planet below. The die hast been cast, and a thousand different people are shaking the table, each one nudging the battle in a new direction.



Über das Buch

Knopf Books | 628 Seiten | Erschienen: 2018 | Original Titel: Obsidio

 

Als erstes möchte ich jeden von euch, der die anderen Teile der Illuminae-Files nicht kennt darauf hinweisen, dass es mir unmöglich sein wird etwas zu diesem Buch zu sagen, ohne dass der Text Spoiler enthalten wird. Schon die Zusammenfassung des Inhalts ist ein einziger Spoiler für den ersten und auch den zweiten Teil, weil vieles auftaucht, von dem man vielleicht glaubt, dass es verschollen ist. Entsprechend lest bitte nur dann weiter, wenn ihr bereit dazu seid euch spoilern zu lassen. Meine Zusammenfassung ganz am Ende wird aber ungefährlich sein und lediglich noch einmal zusammenfassen, wieso diese Buchreihe einfach großartig ist.

Nachdem es Kady und Ezra mit der Hypatia endlich zur Sprungstation Heimdall geschafft haben – die Reise hat sich ein halbes Jahr gekostet – müssen sie feststellen, dass der Feind nicht geschlafen hat. BeiTech war auf alles vorbereitet und hatte entsprechend bereits einen Plan, wie sie mögliche Flüchtlinge von Kerenza IV aufhalten können.

Hanna, Nik und Ella haben den Angriff auf die Sprungstation überstanden und ganz nebenbei das Universum vor einem Kollabierenden Wurmloch gerettet, doch sie alle haben einiges durchgemacht und viel mitangesehen, das kein Teenager je sehen sollte.

Die einzige Chance der Gruppe und der restlichen Überlebenden der Sprungstation und von Kerenza ist es, zurück zur Kolonie zu kehren und das Schiff der Angreifer zu übernehmen. Ein gefährlicher Plan, vor allem weil die Ressourcen knapp sind und Aidan, die künstliche Intelligenz des Schiffes, längst nicht mehr so stabil ist, wie noch auf der Alexander, zu Beginn der Reise. Der Flug zurück nach Kerenza wird ein Wettlauf mit der Zeit, doch auch auf dem Planeten kämpfen einige Menschen noch immer um ihr Überleben, in der Hoffnung, dass irgendwo da draußen im Universum die Rettung auf sie wartet.

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